Kranzniederlegung am

Kreuzer - Mainz - Ehrenmal

Ansprache von H.-Rainer Bärwald

Wieder ist ein Jahr vergangen und wieder treffen wir uns hier vor dem Ehrenmahl des Kreuzers Mainz um der Menschen zu gedenken, die durch Krieg, Terror, Diktatur Vertreibung und Flucht ihre Heimat, oder ganz explizit das Leben verloren haben. Unser 

besonderes Gedenken gilt natürlich allen die ihr Leben auf See gelassen haben sei es auf einem militärischen oder zivilen Schiff oder auf der Flucht in eine bessere Zukunft. Wir wollen nicht jene vergessen, die wegen ihrer politischen Überzeugung ihrer Rasse ihrer Religion verfolgt, gequält oder ermordet wurden.

  Es ist gerade 6 Wochen her, da gedachten wir der Wiedervereinigung vor 30 Jahren. Stand doch das Ganze Jahr wegen Corona im Mittelpunkt. Wieder einmal war von einem Tag auf den anderen Tag nichts mehr wie es war. Plötzlich waren die Besuchszeiten im Alten und Pflegeheimen sowie in Krankenhäusern eingeschränkt. Restaurants - Geschäfte waren geschlossen oder es gab vieles nur ToGo. Urlaubsplanungen, Familienfeiern mussten vertagt oder abgesagt werden Home Office, Home Schoolling wurde modern.  Manche Existenz stand auf der Kippe - und Kurzarbeit war da nur eine Möglichkeit den einen oder anderen über Wasser zu halten. Gut das unsere Regierung immer die schwarze Null angestrebt hat, so konnte die Wirtschaft mit vielen Programmen gestützt werden.

Aber wir sollten achtsam sein und bleiben, bis jetzt ist das Virus nicht besiegt. Denn das haben uns ja gerade wieder die letzten Wochen gezeigt. Die Zahlen steigen und der Lock down light ist das Ergebnis. Warten wir ab, was uns die Zukunft bringt, es wird schon werden.

  Ist Leben Zurzeit stark eingeschränkt, ist es nicht von der Hand zu weisen, dass wir seit 75 Jahren hier in Frieden und Wohlstand leben. Dafür müssen wir immer etwas tun, gleiches gilt es für unser Demokratie. Man sollte die Grundgedanken unserer Nachkriegsgeneration nicht aus dem im Blick verlieren, denn damit könnte auch die Demokratie leicht verloren gehen.

Zu beachten bleibt heute, und das sollte man ernst nehmen, der wachsende Populismus in Deutschland und rings umher in Europa. Hier ist aller größte Vorsicht geboten. Ich erinnere an die Demo im August 2020 in Berlin wo man versuchte den Reichstag mit Reichskriegsfahnen zu stürmen. Bei aller Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte auf frei Meinungsäußerung ein solches Verhalten gehört sofort abgestraft. Bei diesem rechts stehende Populismus besteht die Gefahr in eine Dimension abrutschen in die wir alle nicht mehr wollen.

  Man muss an die Politik appellieren, wehret den Anfängen, denn jetzt wird es höchste Zeit der Gesinnung und des Umdenkens. Den etablierten Parteien sei gesagt: Ihr wollt Volksparteien sein, dann seit für das Volk da und hört zu, nehmt die Probleme ernst. Wenn ihr das nicht schafft, seid ihr bald Geschichte und dann regieren die, die ihr heute nicht haben wollt. Wir dürfen dankbar sein, gemessen am Zustand der Welt und dabei ohne ins Detail zugehen - leben wir hier noch in fast stabilen Verhältnissen.

  Der Volkstrauertag, der Tag soll stehen für unser Gedenken und die Verpflichtung zur Wahrung und Festigung des Friedens.

Der Volkstrauertag mahnt uns auch, den Wert des Lebens und die Unversehrtheit der Würde des 

  Menschen als das anzuerkennen was es ist, unser höchstes Gut. Dieses sollte jedem zustehen und dies verdient unser aller Respekt! Unser Respekt, das ist der gesellschaftliche Konsens unserer freiheitlich-demokratische Grundordnung. Dies immer wieder auch nachfolgenden Generationen und Menschen aus anderen Kulturen zu vermitteln, ist die Verpflichtung, die aus unserer Geschichte erwächst. Denn das sind wir - nicht zuletzt - den Opfern schuldig.

  Als äußeres Zeichen unseres Respekts der verstorbenen gefallenen Menschen werden wir im Namen der Stadt Mainz nun den Kranz anbringen.

 


Neues Ausstellungsstück in der Vitrine

 

Die "Adler von Lübeck", auch

Der Große Adler oder Lübscher Adler genannt war ein Kriegsschiff der Hansestadt Lübeck im 16. Jahrhundert.

 

Sie war mit einer Länge über alles von ca. 78,30 m und einer geschätzten Wasserverdrängung von 1000 - 2000 t eines der größten Schiffe ihrer Zeit.

 

Gebaut wurde das Modell in den 1990er Jahren von 

Herrn Günther Nauck (1930 - 2019). Er war ein 

begnadeter Handwerker, der als Hobby neben dem 

Modellbau insbesondere in der Holzverarbeitung 

seine Leidenschaft fand.

Die Adler wurde 1567 als Führungsschiff der Lübecker im Nordischen Krieg gegen Schweden in Dienst gestellt, gelangte aber nicht mehr zum geplanten Kampfeinsatz. Mit knapp 150 Artillerierohren auf drei Geschützdecks kam das Kriegsschiff, das als ein Mischtyp aus Galeone und Karake anzusehen ist, der Konzeption der späteren Ära der Linienschiffe weitgehend vorweg. Nach Ende des Krieges 1570 wurde die Adler zum Frachtsegler umgebaut und u. a. für den Salzhandel mit der Iberischen Halbinsel eingesetzt, wo das für den Frachtbetrieb eigentlich ungeeignete Schiff schließlich 1581 leckschlug und abgewrackt wurde.

 


Liebe Kameraden / innen, und Gästen, 

allen Corona Auflagen zum Trotze. Wie Desinfektionstationen, Maskenpflicht, Abstand halten, Lüften, Platzzuweisungen und Personenbeschränkungen haben wir trotzdem am 17. Okt. 2020 unser Oktoberfestfest durchgeführt.

 

Als gäbe es zur Zeit nicht genug Hürden bei Veranstaltungen. Auf dem Weg um die Haxen zu holen musste ich noch eine Hiobsbotschaft von meinen Haxenlieferant verkraften. Man teilte mir mit, dass man vergessen hat unsere Haxen zu bestellen und logischer Weise waren sie auch nicht gegrillt. Auch die Brezel hatte man vergessen zu bestellen.

 

Also was machen?  Durchatmen, die Situation durch denken, und die Lösung war, es standen noch Minihaxen zur Verfügung. Um die Lage zu retten, wurden die zur Verfügung stehenden Haxen gegrillt. Mit einer zeitlichen Verspätung konnte ich dann alles wie geplant abholen. Der Tag schien gerettet sein, bis zum Eintreffen in die Kombüse. Dort stellte ich nach wenigen Minuten fest, dass beide Backöfen einfach nicht mehr heizen wollten. Auch für das Problem habe ich eine Lösung gefunden. Aber der Rest meiner Menüplanung lief bis zur Ausgabe reibungslos ab.

 

So gegen 18:30 Uhr konnte ich von 32  geplanten Besucher noch 21 begrüßen, 6 Teilnehmer holten ihre Bestellungen ab, leider waren 5 Teilnehmer unentschuldigt nicht erschienen. Alle anwesendenBesucher erlebten trotz Abstand an den Tischen einen schönen Abend. Wie ich den Reaktionen der Teilnehmer entnehmen konnte, haben die Minihaxen guten Anklang gefunden, geschmacklich gut

und von der Menge ausreichend.

 

Die Menüfolge: Vorspeise :Eine Variante aus 

Frischkäse mit Avar und Brezel.

 

Hauptgang: Sauerkraut mit Haxe oder 

2 Leberklöße mit Sauerkraut und Püree.

 

Nachttisch: ein Dankeschön Schokowürfel.

 

Zum Schluss möchte ich mich bei allen Vorstandskollegen und ganz besonders bei meiner Frau Margit für ihre Unterstützung bedanken Ich wünsche für die Zukunft ,dass wir nächstes Jahr wieder unter normalen Bedingungen unsere Veranstaltungen durchführen können.

                                                                            Also bis dann, bleibt gesund.

                                                                               Euer H.- Rainer Bärwald

                                                                                1. Vorsitzender & Smut


Zu Beginn eines Jahres, wenn die Stadt, in der das nächste Treffen stattfinden soll feststeht, geht der Regionalbeauftragte Erwin Daube auf Reisen. Er besucht die Stadt, schaut sich Hotels an, erkundet die Sehenswürdigkeiten oder Besonderheiten und probiert das ein oder andere Restaurant aus.

 

In diesem Jahr war das alles viel einfacher, weil unser Mitglied Reginald Eder ihm diese Arbeit schon abgenommen hatte. So konnte er bereits im Februar dieses Jahres eine Hotelauswahl zur Verfügung stellen, ausgewählte Restaurants vorzeigen und eine wirklich tolle Räumlichkeit für unser Treffen zur Verfügung stellen. Die Planung ging damit reibungslos von der Hand.

Die ersten Anmeldungen gingen rasch ein. Doch dann kam Corona. Bis kurz vor dem Treffen stand nicht fest, ob es überhaupt stattfinden konnte. Der ein oder andere Teilnehmer nahm verständlicher Weise aus gesundheitlichen Gründen, oder um seine Familie zu schützen, seine Zusage zurück.  Umso erfreulicher war es, dass einige Mitglieder der Region Südwest teilnahmen. Das eigentlich für die Region durch Jörg Wiest geplante Treffen an der Mosel musste leider abgesagt werden, da das ausgewählte Hotel im Januar 2020 Konkurs angemeldet hatte. So fand nach dem gemeinsamen Treffen in Koblenz zum zweiten Mal ein Treffen statt, an dem Mitglieder beider Regionen teilnahmen. Kurz vor dem Termin stand dann aber fest, das Treffen kann starten.

 

Das 7. Regionaltreffen der Region West fand dieses Jahr in der Zeit vom 09.10.2020 bis 11.10.2020 in der schönen Stadt Mainz statt. Mainz ist die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz und bildet mit der angrenzenden hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden ein länderübergreifendes Doppelzentrum mit einer gemeinsamen Stadtgrenze. Neben einigen Fernsehsendern beherbergt Mainz auch die Gutenberg-Universität und ist eine Hochburg der rheinischen Fastnacht.

 

Am Nachmittag des 08.10.2020 trudelten nach und nach alle Teilnehmer im Hotel Mainzer Hof ein. Auf Grund von Corona fiel die Begrüßung zwar mit Abstand dafür aber nicht weniger herzlich aus. Besonders schön war es, dass einige Mitglieder der Region Südwest ebenfalls an dem Treffen teilgenommen haben. Nach der offiziellen Begrüßung ging es bei einem schönen Spaziergang am 

Rhein entlang zur Gasthausbrauerei Eisgrub Bräu. Bei leckerer Hausmannskost und dem ein oder anderen Bierchen gab es viel zu erzählen.

 

Der Samstag startete mit einem ausgedehnten Frühstück am Buffet im Hotel mit einem wundervollen Blick auf den Rhein. Obwohl auf Grund von Corona unser Besuch bei der Mainzer Feuerwehr abgesagt wurde, kam keine Langeweile auf.

Unser Mitglied Reginald Eder machte kurzerhand eine Stadtführung mit uns. Reginald hatte viel zu erzählen über die Stadt Mainz und ihre Sehenswürdigkeiten.

So erfuhren wir auch, dass die Stadt Mainz die Stadt der zwei Dome ist. Neben dem Mainzer Dom gibt es nämlich auch die Johanniskirche, den sogenannten „Alten Dom“.

Direkt am Fastnachtsbrunnen, mit seinen mehr als 200 bronzenen Figuren mussten wir uns dann mal stärken, bevor der Nachmittag zur freien Verfügung stand. 

Um 18.00 Uhr trafen wir uns im Vereinsheim des Marine Vereins Mainz wieder. Das Vereinsheim befindet sich in der Reduit im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel. Alle Teilnehmer staunten nicht schlecht, als sie die Räume betraten. Neben vielen Schaukästen mit Modellen von verschiedenen Schiffen und U-Booten, Uniformen und vielen mehr gibt es tolle Bilder, Paddel, Netze und alles was zur Seefahrt

dazu gehört. Die Räume, in denen wir herzlich von einigen Mitgliedern des Marine Vereins empfangen wurden, sind mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Bei dem sehr guten Catering der Firma Hofmann und vielen lustigen Geschichten verbrachten wir einen sehr gemütlichen Abend. Ein großes Dankeschön noch mal an den Marine Verein Mainz. Abschließend lässt sich sagen, dass wir, trotz der

ganzen Umstände eine schöne Zeit miteinander verbringen konnten. Wie immer endete das Treffen mit einem gemeinsamen Frühstück.

Wir hoffen, uns im nächsten Jahr alle unter besseren Umständen wieder sehen zu können. 

 

Text: Claudia Daube                                         Fotos: Claudia Daube und R. Eder


 

 

Bei der Jahreshauptversammlung am 11.September 2020 wurde Rüdiger Stettner als Dank und Anerkennung für seine 20 jährige Tätigkeit im Verein als 1. Vorsitzender mit dem "Ehrenkapitän" ausgezeichnet.

Der neue Mann auf diesem Posten ist nun Heinz-Rainer Bärwald.

 

 


Verabschiedung in den Ruhestand

Der Vorsitzende des Museum Castelum, Herr Karlheinz Kues, begrüsste die anwesenden Gäste aus Politik sowie die anwesenden Vereinsvorstände der Reduitvereine und übergab anschließend das Wort an den Oberbürgermeister der Stadt Mainz, Herrn Michael Ebling.

 

Der Mainzer Oberbürgermeister  bedankte bei Herrn Maus sich für viele Jahre gemeinsame Tätigkeit und wünschte ihm alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt als Rentner. Als Redner schlossen sich auch der Vertreter des Wiesbadener Oberbürgermeisters, Herrn Gerd-Uwe Mende, sowie die Stadtverordnetenvorsteherin Frau Christa Gabriel an. 

 

Herr Maus bedankte sich für die vielen Glückwünsche und die gute Zusammenarbeit mit den  Reduitvereinen und den Städten Mainz und Wiesbaden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Vertreter des Marine Verein 1889 e. V. Mainz nahmen die Kameraden Rainer Bärwald und Reginald Eder an der Veranstaltung teil.

 

 

 

 

 

Foto: P. Stoiber                 Text: R. Eder


Kranzniederlegung am "Kreuzer Mainz" Ehrenmal

Wieder ist ein Jahr vergangen und wieder treffen wir uns hier vor dem Ehrenmahl des Kreuzer Mainz um der Menschen zugedenken, die durch Krieg, Terror, Diktatur, Vertreibung und Flucht ihre Heimat, oder ganz explizit das Leben verloren haben. Unser besonderes Gedenken gilt natürlich allen die ihr Leben auf See gelassen haben, sei es auf einem militärischen oder zivilen Schiff oder auf der Flucht in eine bessere Zukunft. Wir wollen nicht all jene vergessen, die wegen ihrer politischen Überzeugung ihrer Rasse oder ihrer Religion verfolgt, gequält oder ermordet wurden.

 

Im letzten Jahr stand noch der 1oo. Jahrestag des 1 Weltkrieges im Vordergrund. Nun ist es gerade 6 Wochen her da gedachten wir dem Maurerfall vor 30 Jahren. Aber  das ganze Jahr standen Umwelt und Klimaschutz im Vordergrund. Wenn da bald nichts passiert stirb nicht nur die Umwelt sondern auch die Menschen. Dagegen ist dann der Krieg mit seinen Giftgasangriffen vor 100 Jahren nichts dagegen. Das ist dann noch fürchterlicher und menschenunwürdiger weil das alles im Frieden passiert.

 

 Wir in Deutschland verdanken der Nachkriegsgeneration das wir seit 74 Jahren in Frieden Leben können. Der größte Verdienst war die Aussöhnung mit unseren Nachbarn. Damit wurde nachhaltig zur Sicherung des Friedens beigetragen. Zu beachten bleibt  heute und das sollte man ernstnehmen, der wachsende Populismus  in Deutschland und rings umher in Europa speziell im Osten unserer Republik (siehe die letzten Ergebnisse der Landtagswahlen).  Da spielt Schulbildung eine Rolle, die Arbeitsangebote sind rar gesät. Viele blieben durch die Wende auf der Strecke. Dort stößt Integration und Verständnis an ihre Grenzen und das Einkommen reicht gerade noch zum Leben. Hier ist alle größte Vorsicht geboten. Auch der immer mehr rechts stehende Populismus birgt die Gefahr des abrutschen in eine Dimension die wir alle nicht mehr wollen.

Man kann nur an die Politik appellieren, wehret den Anfängen denn jetzt wird es höchste Zeit der Besinnung und des Umdenkens. Den etablierten Parteien sei gesagt: Ihr wollt Volksparteien sein, dann seit für das Volk da und hört zu, nehmt die Probleme ernst. Wenn ihr das nicht schafft, seit ihr bald Geschichte und es regieren die, die ihr heute nicht haben wollt. Wir dürfen dankbar sein, gemessen am Zustand der Welt, dabei ohne ins Detail zugehen - leben wir hier noch in fast paradiesischen Verhältnissen.

 

Der  Volkstrauertag, der Tag soll stehen für unser Gedenken und die Verpflichtung zur Wahrung und Festigung des Frieden. Der

 

Volkstrauertag mahnt uns auch, den Wert des Lebens und die Unversehrtheit der Würde des Menschen als das anzuerkennen was es ist "unser höchstes Gut ". Dieses sollte jedem zustehen und dies verdient unser aller  Respekt !

 

Unser Respekt, das ist der gesellschaftliche Konsens unserer freiheitlich-demokratische Grundordnung. Dies immer wieder auch nachfolgenden Generationen und Menschen aus anderen Kulturen zu vermitteln, ist die Verpflichtung, die aus unserer Geschichte erwächst. Denn das sind wir - nicht zuletzt - den Opfern schuldig. Als äußeres Zeichen unseres Respekts der verstorbenen und
gefallenen Menschen werden wir nun den Kranz anbringen  und möge jeder nach seiner Konfession in einem  Gebet inne halten.

 

                                                                Text: R. Bärwald                Bilder: R. Eder

 


Oktoberfest 2019

Am Samstag, 19.Oktober fand wie in jedem Jahr unser traditionsreiches Oktoberfest statt. Einige Damen waren wiedewr in schicke Dirndl gekleidet und die Herren teilweise in Trachtenhemden. Nachdem alle Gäste einen Platz gefunden hatten und mit Getränken versorgt waren, begrüßte unser Smut und Schatzmeister Rainer Bärwald die anwesenden Mitglieder und und Gäste der Reservistenkameradschaft Mainz, der Marinekameradschaft Alzey sowie der Mainzer Freischützen Garde, des Fastnachtsmuseums und Herrn Manfred Krieger von der Grenadiergarde Gonsenheim.

Anschließend wurde als Vorspeise ein Bretzel mit einer kleinen Hartwurst gereicht. Danach gab es die Haxe mit Kraut oder eine Portion Leberknödel mit Kraut und Püree.

Nach dem reichaltigen Essen wurde der Verdauung mit einigen "Geistreichen" Getränken bei der Arbeit geholfen. Mit angeregtenund lustigen Gesprächen wurde der gemütliche Teil des Abends abgeschlossen. Es war wieder einmal ein schöner Abend in gemütlicher Runde.

Unser Dank gilt vor allem den Helfern vor und hinter den Kulissen ohne die ein solcher Abend einfach nicht möglich wäre.

    Text und  Bilder: R. Eder


Weihnachtsfeier 2018

Die letzte Veranstaltung des Jahres, unsere Weihnachtsfeier Sa, 15.12.2018, verlief für die Teilnehmer sehr harmonisch und feierlich.

 

Rainer Bärwald eröffnete die Feier mit der Begrüßung der Gäste und hielt anschließend eine Weihnachtsrede die kritisch unseren Zeitgeist widerspiegelte. Durch ein bejahendes Nicken vieler wurden seine Worte bestätigt.

Bei weihnachtlicher Musik aus der Box wurde die erste Runde Kaffee, Kuchen und Plätzchen  gefaßt.

Anschließend wurden unsere langjährigen Mitglieder durch den 1. und 2. Vorsitzenden mit Urkunde und Anstecknadel geehrt.

 

 

 

 

 

 

           10 Jahre Mitgliedschaft:    
Walter Peschel und Franz Baranyai

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            50 Jahre Mitgliedschaft:
Henry Forster und  Franz Josef Sieben

Diese Zeit nutzte der Weihnachtsmann zu uns zu finden. Mit lobenden und teilweise rügenden Worten wurden die Anwesenden von ihm mit einem Präsent beschenkt.

Die zweite Runde Kaffee, Kuchen und Plätzchen wurde in Angriff genommen begleitend vom Verkauf der Lose für unsere Tombola. Um ein Durcheinander bei der Präsentefindung zu verhindern wurden die Losnummern von Rainer und Gerhard vorgelesen und die Präsente dem jeweiligem Gewinner an seinen Platz gebracht. Den Erlös der Tombola erhältdie DGzRS.

Den Helfern, vor allem Rainer und Margit
Bärwald die die Gestaltung der Feier allein
gestemmt haben, danken wir herzlich.

 

 

 

 

 

 

 

Text: Gerhard Rau       Fotos: Reginald Eder 


Weihnachts - Preisskat 2018

Am 03.12.2018 trafen sich 1 Dame mit 7 weiteren männlichen Mitstreitern um die oder den Besten unter ihnen zu ermitteln. Es wurden zwei Runden mit jeweils 28 Spielen an 2 Tischen mit jeweils 4 Spielern gespielt. Die Stimmung war gut und wie immer bei den Veranstaltungen des Marinevereins harmonisch.

 

Nach der ersten Runde bahnte sich bereits eine Sensation an. Der grasse Außenseiter lag mit 1170 Punkten vor dem Titelverteidiger mit 980 Punkten in Führung. Vereinskameradin Edith Dittrich unterstützte die Kontrahenten nach 28 Spielen in der wohl verdienten Pause mit sehr gut belegten Brötchen. Gestärkt ging es nun in die zweite Runde. Hier schienen dem Titelverteidiger die Karten weiterhin holt und der Newcomer hatte leider zwei hohe Spiele vergeigt.

 

Und so kam es wie es kommen musste. Einen hervorragenden ersten Platz belegte mit1947 Punkten der Titelverteidiger Fritz Heß. Den zweiten Platz mit 1818 Punkten belegte Udo Michel, den dritten Platz mit 1303 Punkten Walter Peschel. Die Siegerehrung war nicht nur mit einem Pokal für den ersten Platz gekrönt, sondern es wurde auch mit Schinken, Wurst und Fresskörbchen geehrt.

Für den reibungslosen Ablauf und für die schnelle Auswertung bedanken wir uns bei Reginald Eder. Es hat viel Spaß gemacht und die Veranstalter würden sich freuen bei dem nächsten Preisskat viele neue und alte Mitspieler begrüßen zu dürfen.

 

Rangliste:
1. Platz - 1947 Punkte - Fritz Heß
2. Platz - 1818 Punkte - Udo Michel
3. Platz - 1303 Punkte - Walter Peschel
4. Platz - 1176 Punkte - Horst Pauling
5. Platz - 1128 Punkte - Rainer Bärwald
6. Platz - 1019Punkte - Carmen Raddatz
7. Platz -   902 Punkte - Dieter Dittrich
8. Platz -   702 Punkte - Rüdiger Stettner

                                                                                                                                                          Text: U. Michel    Fotos: R. Eder


Besuch bei der Marine - Offizier - Messe Rostock

In der Zeit vom 30.09. - 03.10.2018 machte eine Abordnung des Marine Verein 1889 e. V. Mainz einen Besuch bei der Marine-Offizier-Messe Rostock.

Die Einladung für diesen Besuch wurde durch den 1. Vorsitzenden der MOM Rostock, Herrn Fregattenkapitän a. D. Dipl. mil. Bodo Keppler, beim ersten Treffen 2017 in Mainz ausgesprochen.

Nach unserer Ankunft in Rostock wurden wir um 17:00 Uhr an unserer Unterkunft von den Herren Fkpt. Bodo Keppler und Kkpt. Peter Seemann und ihren Ehefrauen sehr herzlich begrüßt und für einen kleinen Spaziergang zur Warnow eingeladen. Da das Wetter etwas kühl und windig war, wurde der Abend mit einer hervorragenden heißen Schokolade beendet

Am nächsten Morgen wurden wir wieder am Hotel abgeholt und fuhren dann gemeinsam zum Hafen in Rostock. Von hier führte uns Kamerad Peter Seemann durch die Stadt und erklärte uns gekonnt die Sehenswürdigkeiten der Stadt Rostock. Am Denkmal von Blücher haben wir ein Gruppenbild der „Touristentruppe“ aus Mainz und unseren Stadtführern gemacht. Um die ganzen kulturellen und geschichtlichen Informationen über die Stadt Rostock zu verarbeiten, ging es im Anschluss zu einer gemütlichen
Gaststätte im Hafengebiet. Nach einem guten Essen und netten Gesprächen in geselliger Runde haben wir noch auf eigene Faust die Stadt weiter erkundet.

Am folgenden Tag ging es dann um 09:30 Uhr mit dem Auto nach Warnemünde. Am „Alten Strom“ enterten wir mit unseren Gastgebern ein Fahrgastschiff zu einer 1 stündigen sehr interessanten und informativen Hafenrundfahrt. Im Anschluss daran machten wir einen gemütlichen Rundgang durch Warnemünde und kehrten in einem kleinen aber feinem Lokal zum Essen ein. Danach ging es nach Rostock zurück.

Um 18:00 Uhr haben wir uns wieder zum offiziellen Teil mit dem Vorstand und einigen Mitgliedern des MOM in der Gaststätte „Zum Litfass“ getroffen. In seiner Ansprache erwähnte Bodo Keppler, dass die Geschichte der Volksmarine ein Teil ihres Lebens war und das nicht vergessen geht das die Konfrontation von Ost und West im kalten Krieg dem Ergebniss des II.Weltkrieges geschuldet war und wir alle keine Schuld daran tragen.  Es sind auch die unauslöschlichen Erinnerungen an den Dienst in der Marine und es sind nahezu die gleichen Befindlichkeiten, welche unsere Lebens- und Leistungsumstände betroffen hatten. Zur Erinnerung an unser Treffen überreichte Herr Bodo Keppler ein Buch mit dem Titel: „Die Volksmarine - Menschen, Meer, Matrosen“ an Reginald Eder für unser Vereinsheim. Das Buch wurde von den anwesenden Autoren, Peter Seemann und Dieter Flohr signiert. Außerdem wurde uns für unsere geschichtliche Sammlung eine Besitzurkunde mit der dazu gehörigen Medaille überreicht. Als persönliches Präsent erhielten Rainer Bärwald und Reginald Eder die Anstecknadel der Marine Offizier Messe. Reginald Eder bedankte sich im Namen des Vorstandes für die uns entgegengebrachte Gastfreundschaft und überreichte unseren Vereinsstander zur Erinnerung an den 1. Vorsitzenden Bodo Keppler und gab der Hoffnung Ausdruck, dass es wieder zu einem Treffen in Mainz kommt. Anschließend überreichte Rainer Bärwald eine Vereinsnadel an Bodo Keppler und Peter Seemann. Nachdem der offizielle Teil beendet war überraschte Peter Seemann die Gesellschaft mit seinem musikalischen Talent und spielte Shanties und Volkslieder auf einem Akkordion. Alles in allem war es ein außerordentlich schönes und interessantes Treffen.
                                                                                                                                                                           Text und Fotos: R. Eder

Auszug aus dem Lebenslauf von Konteradmiral Friedrich Elchlepp

* 04.Juli 1924      + 02.März 2002

 

Friedrich „Fritz“ Elchlepp war ein deutscher Marineofizier, zuletzt Konteradmiral der Volksmarine.

 

Nach seinem Notabitur im 17. Lebensjahr 1941 ging er freiwillig zur Kriegsmarine. Er diente zwischen 1941 und 1945 als Wachoffizier in der U-Boot Waffe. Zum Kriegsende war er als Oberleutnant auf dem U-Boot U 3514,Typ XXI. Dieses Boot beteiligte sich an der Rettung von Flüchtlingen über die Ostsee in norddeutsche Häfen. Zuvor gehörte Elchlepp zur Besatzung von U 1206 - auch U Hai genannt. Nach mehrmonatiger britischer Kriegsgefangenschaft räumte er in der Nordsee mit dem Deutschen Minensuchdienst Seeminen und kehrte Ende 1945 zu seinen Eltern n die nunmehrige Sowjetische Besatzungszone zurück.

1946 trat Elchlepp der SED bei und studierte Jura an der Universität Halle. Sein Eintritt in die Deutsche Volkspolizei erfolgte zum 28. Februar 1950. Er wurde für die aufzubauende paramilitärische Seepolizei / VP See wegen seiner militärischen Vorkenntnisse als ehemaliger Marineoffizier und seiner mehrjährigen SED-Mitgliedschaft vorgesehen. Elchlepp war von 1950 bis 1951 als Inspekteut der VP Abteilungsleiter in der Hauptverwaltung Seepolizei tätig. Bis 1953 war er Chef der Flottenbasis Ost in Wolgast, später Peenemünde. Von 1953 bis 1954 Abteilungsleiter Operativ des Stabes der VP See. Bis 1956 in Vertretung von Konteradmiral H. Neukirchen „mit der Führung des Stabes beauftragt“. Von 1956 - 1957 Ausbildung an der sowjetischen Seekriegsakademie. Nach seiner Rückkehr bis 1960 Stellvertreter des Kommandeurs für Ausbildung an der Offiziershochschule der Volksmarine in Stralsund. 1960 Ernennung zum Havariekommisar der DDR im Rang eines Kapitäns zur See bis 1981. Von 1981 bis 1984 Seekommissar de DDR im Kommando der Volksmarine. Am 30 November 1984 schied Elchlepp bei gleichzeitiger Ernennung zum Konteradmiral (a. D.) aus dem aktiven Wehrdienst aus

                                                                                                                                                                                     Quelle: Wikipedia


Eins, Zwoa, Gsuffa - Oktoberfest 2018

Das diesjährige Oktoberfest am 15. September 2018 im Vereinsheim war gut besucht und fand sehr großen Anklang.

 

Bayrische Farben dominierten als Deko. Vorstandsmitglied und Küchenchef Rainer Bärwald begrüßte alle Gäste mit humorigen Worten. Er wurde dabei von dem 1 Vorsitzenden Rüdiger Stettner unterstützt, der alle Gäste an den Tischen aufsuchte und als Theken-Manager fungierte. Service und Organisation wurden von  Margit Bärwald und Reginald Eder und weiteren Helfern durchgeführt.

 

Der Vorspeise, den Haxen und den Leberknödeln mit Kraut und Püree wurde neben verschiedenen Getränken, darunter auch hochprozentigen "Verdauerli`s" eifrig zugesprochen.

 

Die regen Gespräche wurden von Musik aus der Unterhaltungselektronik begleitet. Frau Edith Dittrich wurde als Neumitglied feierlich mit Urkunde und Vereins-Nadel von Rüdiger Stettner aufgenommen..

 

Ein zünftiger Abend nahm dann langsam sein Ende. Allen Helfern die zum gelingen beigetragen haben sei unser Dank gewiss.

 

Text: E. Donecker              Fotos R. Eder

DSVGO: Alle Genehmigungen der abgebildeten Personen liegen vor.


Sommerfest 2018

Bei strahlendem Wetter konnte der Marine-Verein Mainz in diesem Jahr wieder sein traditionelles Sommerfest begehen. Außer zahlreichen Mitgliedern waren auch in diesem Jahr wieder Gäste der befreundeten Marinekameradschaften aus Oberursel und Alzey vertreten.

Auch in diesem Jahr gab es wieder leckere Steaks frisch vom Grill und gute Bratwürste. Dank der vielen Spender stand eine reiche Auswahl an verschiedenen Salaten zur Verfügung. Auch die Kaffeetafel war wieder reichlich mit Kuchen bestückt. Nachdem alle Gäste gesättigt waren, konnte man ganz zwanglos in den gemütlichen Teil übergehen.

Allen Salat- und Kuchenspendern sowie allen Helfern, die zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben, sei von dieser Stelle noch einmal recht herzlich gedankt.

 

Text: R. Eder                Bilder: V. Milczewsky

 

                                                                              DSGVO: Die abgebildeten Personen sind mit dieser Veröffentlichung einverstanden.

 


Heringsessen 2018

Der M. V. Mainz, er rief zu Tisch,

am Aschermittwoch gab es Fisch.

Viele kamen und machten mit,

im Vereinsheim " REDUIT ".

Um 15:00 Uhr begann der Zauber,

der Smutje (Rainer) macht die Kartoffeln sauber

und kümmert sich, ich sag`s vermessen,

ganz alleine um`s ganze Essen.

 

Im Saal da werden ganz perfekt, alle Tische eingedeckt,

unsre Crew die ist schon gut, ein jeder macht und tut.

In der Kombüse, schon sehr heiß, Rainer steht voll unter Schweiß.

Auch der Tresen hat `nen Sinn, da geht jeder gerne hin,

für ein Bierchen oder Wein, es darf auch mal `ne Schorle sein.

 

Sind alle da, ganz ohne Fragen, wird auch das Essen aufgetragen.

Vorne weg ein Spundekäsje, dann Kartoffeln, Fisch und Sößje,

als Nachtisch, das war edel, gab`s aus Quark noch einen Knödel.

Ein "Verdauerlie" bot man noch an, egal ob Frau oder dem Mann

so löst sich dann langsam alles auf, muß sagen, alle war`n gut drauf.

 

Ich möchte DANKE sagen: unserem Rainer Bärwald für die Mühe und Arbeit, besonders aber für das sehr gute Essen, den Helferinnen und Helfern sowie Mitgliedern, Freunden und Bekannten für euer kommen.

                                                   Es war ein gelungener Abend. Bleibt Gesund bis wir uns wieder sehen.

                     Euer 1. Vorsitzender

                 Rüdiger Stettner

 

Text: Gereimt und gedichtet von R. Stettner                          Fotos: R. Eder